Die Geschichte der Kolpingfamilie Hinsbeck Drucken E-Mail


So fing es an...

Hinsbeck/ Mit einer nicht zu überbietenden Energie und unter Nutzung seiner Erfahrung als Präses der Kolpingfamilie Alsdorf, (von 1931-1936) forcierte Herr Pastor Arnold Rulands, die Gründung der Kolpingfamilie Hinsbeck.  
Potenziellen Mitgliedern wurden Briefe geschickt und ihnen so eine Mitgliedschaft in der "Gemeinschaft Kolping" schmackhaft gemacht. 
Nach zahlreichen Schreiben an das Kolpingwerk in Köln, in denen Pastor Ruland immer und immer wieder das Engangement der "jungen Burschen" lobt, war es endlich soweit. 

Am 24.04.1955 gründete sich die Kolpingfamilie Hinsbeck. Aus dem ganzen Dekanat waren an diesem Sonntagmorgen die Kolpingsöhne mit ihren Bannern zusammengekommen, um der Gründungsversammlung der KF Hinsbeck beizuwohnen. Vom Jugendheim ging es, im geschlossenem Zug mit Bannern und einer Blaskapelle, zur Pfarrkirche.
Dort hielt dann der Dekanatspräses, Dr.Johannes Baurmann (Rheydt) die Messe und das neue Banner der KF Hinsbeck wurde geweiht.
Nach der Messe ging es dann ins Jugendheim.

Im Jugendheim dann kam es zur traditionellen Aufnahme. Die 25 "Neu-Kolpinger" versammelten sich auf der Bühne und wurden, nach einem gemeinsamen Lied, durch den Altsenior Robert Schmitz (Kaldenkirchen) aufgerufen. Kaplan Paschmanns verlas die Ernennungsurkunde des neues Präses Pfarrer Arnold Rulands, die der Bischof von Aachen ausgestellt hatte. Als erstes bekam Pfarrer Rulands das Kolpingzeichen. Anschließend folgten die neuen 25 Kolpingsöhne.

Nach einigen Worten vom Diözesanpräses Baurmann, war die Gründungsversammlung auch schon beendet.

Zum Schluss der Versammlung, dankte der Pfarrer Rulands allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten. Er freue sich, dass endlich die Lücke im Dekanat geschlossen sei und das neben der Landjugend und den Pfadfindern, nun auch die Werktätigen eine Heimat haben. Nach dem gemeinsamen Schlusslied, war die Feier dann endgültig beendet.